Lernen und üben für die beste Versorgung

Sicherheitstage im Landesklinikum Wiener Neustadt
Hohes Interesse verzeichneten die Betriebsfeuerwehr und die Stabstelle für Hygiene beim ersten Block der jährlichen Schulungen in Praxis und Theorie im Rahmen der Sicherheitstage des Landesklinikums Wiener Neustadt. Auch für das Logistikzentrum sind Brandschutztage vorgesehen. "Mit klarem Kopf im Ernstfall gerüstet sein!" Unter diesem Motto gab es bei der Betriebsfeuerwehr neben einer theoretischen Brandschutzschulung auch ein spannendes Löschtraining mit dem Feuerlöscher.  Das Hygieneteam konnte mit einem speziellen UV-Gerät, das alle Benetzungslücken durch den fluoreszierenden Zusatz im Desinfektionsmittel sichtbar macht, einen beeindruckenden Beitrag zur Bewusstseinssteigerung in Punkto Sicherheit leisten. Beim zweiten Block der jährlichen Sicherheitstage wurde neben den verpflichtenden Brandschutz- und Hygieneschulungen als weiterer Schwerpunkt die „Zytostatika Schulung“ durch die Anstaltsapotheke eingerichtet. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsmedizin und der Pflegedirektion ging es um die richtigen Verhaltensmaßnahmen im Umgang mit Zytostatika.

v.l.n.r.: Hygienefachkraft DGKP Sabine Zeman, Hygienefachkraft DGKP Willi Blieberger, Dr.in Katrin Weinert, Anstaltsapotheke, BI Rudolf Barnert, MSc und Stationsleiter DGKP Gilbert Faulhaber.



Roboter „Da Vinci Xi“ bereits in vier Fachrichtungen

Seit 2015 ist der High-Tech Operationsroboter „Da Vinci Xi“ im Landesklinikum Wiener Neustadt im Einsatz. Die besonders präzise OP-Methode und die bereits erzielten Erfolge erheben den Roboter abteilungsübergreifend zu einer besonders wertvollen und zukunftsträchtigen Investition.
Der OP-Roboter wird federführend in der urologischen Abteilung eingesetzt und wurde bald nach der Anschaffung auch in der Chirurgie verwendet. Inzwischen wird auch in der Gynäkologie erfolgreich mit dem Roboter operiert. Nach der 700. robotischen Operation hat die Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, diese Technik für sich entdeckt. Damit können Patientinnen und Patienten vier verschiedener Fachrichtungen im Landesklinikum Wiener Neustadt von der Investition in das moderne OP-Roboter-System „DaVinci Xi“ profitieren.
„Da Vinci Xi“ wird mit vier Roboter-Armen über eine Konsole mittels Kameraführung gesteuert. Die Kamera ermöglicht der Operateurin bzw. dem Operateur eine „kristallklare“ hochauflösende 3D-Sicht in HD-Qualität mit bis zu 10-facher Vergrößerung des Operationsfeldes. Dadurch kann sehr gewebsschonend und mit geringem Blutverlust operiert werden, selbst kleinste Nerven und Gefäße können erhalten werden.

Zentrallabor ermöglicht Diagnose von angeborener Anomalie roter Blutzellen
Laut WHO sind etwa 7% der Weltbevölkerung Träger eines erythrozytären Defektes. Dieser angeborene Defekt der Erythrozyten, der roten Blutzellen, kann die Zellmembran oder den roten Blutfarbstoff, das Hämoglobin, betreffen. Beide Formen führen zu einer folgenschweren Auflösung der roten Blutzellen und Blutarmut beim Betroffenen. Bisher waren diese Erkrankungen vor allem in Afrika und im Mittelmeerraum verbreitet. Durch die Globalisierung werden sie auch bei uns zu einem relevanten Thema.
In der Vergangenheit wurden Anomalien der roten Blutkörperchen bereits mittels Hämoglobin-Elektrophorese diagnostiziert. Seit Neuestem ist im Zentrallabor des LK Wiener Neustadt auch die Abklärung eines Erythrozyten-Membrandefekts bei Patientinnen und Patienten mit angeborener Kugelzellenanämie möglich. Diese neue Methode nennt sich EMA-Test.

Neue Laborstraßen im Akutlabor arbeiten deutlich schneller als bisher
Im Akutlabor des Landesklinikums Wiener Neustadt ist eine innovative Umstrukturierung in Betrieb gegangen: Bei den „Laborstraßen“ wurden die Immunologie-Teile ausgetauscht und entsprechen nun dem neuesten Stand der Technik. Die drei neuen Einheiten arbeiten bei gleicher Qualität der Ergebnisse schneller als sechs alte Einheiten. Punkten können die sogenannten „Cobas e 801“ Hochdurchsatzmodule auch durch geringeren Platzbedarf, weniger Lärm bzw. Abwärme und geringere Betriebskosten. Betroffen sind in erster Linie Patientenergebnisse, die in der Akutdiagnostik zeitliche Vorteile für unsere Patienten bringen – und das bei unverändert hoher Ergebnisqualität und gleichen Kosten. Die beiden „Laborstraßen“ sind tagtäglich 24 Stunden in Betrieb. Sie erarbeiten 4/5 der Labordiagnostik.

v.l.: BMA Nina Mayer, OÄ Dr. Verena Ruso, der Ärztliche Direktor des Landesklinikums Wiener Neustadt, Dr. Peter Gläser, MBA, BMA Ilse Theissbacher sowie Prim. Dr. Karin Köhrer, MSc, MBA, Leiterin des Zentrallabors.

 

Erfolgreiche Rezertifizierung der Pflegedirektion
Alle Anstrengungen haben sich gelohnt: Die Pflegedirektion des Landesklinikums Wiener Neustadt wurde 2014, nach einem ganztägigen externen Audit, nach der EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Jetzt konnte Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS und ihr Team als erste Pflegedirektion auch die Rezertifizierung, nach den neuen Anforderungen der EN ISO 9001:2015, erfolgreich umsetzen. Mit der ISO-Zertifizierung und der erfolgreich umgesetzten Rezertifizierung zählt die Pflegedirektion des Landesklinikums Wiener Neustadt österreichweit zu den  Vorreitern, wenn es um Qualitätssteigerung und –sicherung geht.

Bild1 - Projektteam ISO Rezertifizierung:
v.l: DGKP Hubert Waldhuber, Elfriede Walli, Bettina Scheibenreif, KR Alexander Smyczko, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS, DGKP Michaela Faulhaber, MBA, DGKP Ginny Weber, MAS sowie Mag. (FH) DGKP Renate Trummer.




Internationaler Frühchentag am LK Wr. Neustadt

Auch heuer wurde der internationale Frühchentag am Landesklinikum Wiener Neustadt begangen. Aus diesem Anlass stand dieser jährlich stattfindende Elternnachmittag auf der Station für Neonatologie ganz unter dem Motto „Lass mir Zeit und schau mir zu“. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung regen Zuspruch.

 

Patienten stellen Bestnoten aus
Die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind mit den Leistungen ihrer Kliniken sehr zufrieden – das zeigen auch die hervorragenden Ergebnisse der Patientenbefragung. Im Landesklinikum Wiener Neustadt durfte man sich über ein besonders gutes Zeugnis der Patientinnen und Patienten freuen.
Die Zufriedenheit im Landesklinikum Wiener Neustadt ist vor allem den rund 2.457 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die ihrer Arbeit mit viel Engagement und Herz nachgehen und sich bestens um die Patientinnen und Patienten kümmern.
Deshalb wurde nun auch den am besten bewerteten Stationen Dank und Anerkennung ausgesprochen. In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden für die HNO 2, die Neurochirurgie, die Unfallchirurgie 1, die Dermatologie und die Kinder- und Jugendheilkunde 1+2 übergeben.

 

Landesklinikum setzt auf beste heimische Lebensmittel
Lebensmittel aus der Region stehen für Qualität, Genuss und Sicherheit. Die Produkte unserer Bäuerinnen und Bauern werden schonend und naturnah produziert und haben auch wenige Transport-Kilometer am Buckel. Die Niederösterreichischen Landes- und Universitätskliniken gehen mit gutem Beispiel voran und legen Wert auf  eine regionale Versorgung in der Krankenhausküche, ganz besonders auch im Klinikum Wiener Neustadt.
Im Landesklinikum Wiener Neustadt werden zum Beispiel pro Woche 1.000 Kilogramm Erdäpfel verarbeitet. Brot und Gebäck – 1.000 Laib Brot und 3.000 Semmeln, Kornspitz, Vitalweckerl, etc. täglich – werden von der Bäckerei Linauer und Kustor täglich frisch gebacken und geliefert. Das schmeckt den Patientinnen und Patienten und hilft der regionalen Wirtschaft.

v.l.n.r.: Küchenleiter Johannes Haindl, Bgm. Klubobmann Klaus Schneeberger, Vorsitzende des Angestelltenbetriebsrates Gerlinde Buchinger und LH- Stellvertreter Stephan Pernkopf.

 

Feierliche Eröffnung des neuen Kardiologischen Zentrums
Erkrankungen des Herzkreislaufsystems nehmen laufend zu, nicht zuletzt weil die Menschen älter werden. Daher hat sich das Land Niederösterreich entschlossen ein neues Kardiologisches Zentrum am Landesklinikum Wiener Neustadt zu errichten. Nun wurde der rund 1,5 Millionen teure Zubau feierlich eröffnet. Die gesamte interventionelle kardiologische Versorgung der Thermenregion erfolgt nun im Landesklinikum Wiener Neustadt. Gleichzeitig bleibt die kardiologische Basisversorgung im Rahmen der Abteilung für Innere Medizin am Klinikstandort Mödling bestehen. Das neue Kardiologische Zentrum ermöglicht jährlich folgende medizinische Behandlungen:

2.800 Koronarangiographien
1.200 Koronarinterventionen
400 Katheterablationen
o 220 Pulmonalvenenisolationen (Vorhofflimmern)
o 40 ventrikuläre Tachykardien
o 140 Supraventrikuläre Tachykardien
20 Mitralklappen-Interventionen
40 Vorhofohr-Verschlüsse


Beim Rundgang im neuen Kardiologischen Zentrum v.l: Bürgermeister der Stadt Wiener Neustadt, Klubobmann Abgeordneter zum NÖ Landtag Klaus Schneeberger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Prim. Univ.-Doz. Dr. Franz Xaver Roithinger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.

 

Neue Operationstechnik in Österreich: Narbenfreie Schilddrüsen-OP
Im Landesklinikum Wr. Neustadt wird österreichweit erstmals eine narbenfreie Operationsmethode für Schilddrüsenerkrankungen angewendet. Dr. Angkoon Anuwong M.D. aus Thailand ist anerkannter Experte für die narbenfreie Operationstechnik in der Schilddrüsenchirurgie. Als Gast im Landesklinikum brachte er diese neuartige Technik nach Österreich. Die erste Schilddrüsen-OP dieser Art in Österreich wurde im Rahmen einer sogenannten "Teaching-Operation" durchgeführt. Ermöglicht hat dies eine Kooperation zwischen der Alexianer Klinik Krefeld (Deutschland) und der chirurgischen Abteilung des Landesklinikums Wiener Neustadt.

 

Feierliche Verabschiedung Paul Christian Hajek
Der Leiter des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des Landesklinikums Wiener Neustadt Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek verabschiedete sich in den Ruhestand.
Er begann seine Karriere 1976 als Turnusarzt im Krankenhaus Wiener Neustadt. Nach diversen Auslandsaufenthalten übernahm er 1993 die Leitung des Instituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin im Krankenhaus Wiener Neustadt,  die er  bis  zu seinem  Pensionsantritt innehatte. In den Zeiträumen von 2004 bis 2006 sowie von 2008 bis 2015, als das Klinikum Wiener Neustadt an die Landeskliniken Holding übergeben wurde, bekleidete Hajek zusätzlich die Position des Ärztlichen Direktors. Einer der wesentlichsten Meilensteine Hajeks war die Weiterentwicklung des Landesklinikums Wiener Neustadt in Richtung Krebskompetenzzentrum.
In der Ärztlichen Direktion folgte Hajek bereits 2016 Dr. Peter Gläser, MBA

v.l.n.r.: Mag. Viktor Benzia, Regionalmanager der Thermenregion der NÖ Landeskliniken- Holding, Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek, Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger und Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding.




Dr. Joachim Kettenbach übernimmt die Leitung des Zentralröntgeninstituts für Diagnostik, Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin am Landesklinikum Wiener Neustadt.
Portrait Dr. Joachim Kettenbach




Pflegedirektorin Evelyn Fürtinger in die Pension verabschiedet

Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS begann ihre Karriere 1976 als Operationsschwester im Krankenhaus Wiener Neustadt und übernahm rasch die pflegerische Leitung in diesem Bereich. 1980 wechselte sie an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wiener Neustadt und 1990 an die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Neunkirchen. 1996 wurde Fürtinger Pflegedirektorin im allgemeinen öffentlichen Krankenhaus Neunkirchen. Die Position bekleidete sie bis 2009 und wechselte anschließend in die selbige Position am Landesklinikum Wiener Neustadt. 2001 bis 2015 war sie Vorstandsmitglied und ab 2010 auch Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Pflegedirektorinnen und -direktoren. Die ständige Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war ihr immer sehr wichtig.
Einer der wesentlichsten Meilensteine als Pflegedirektorin war die Einführung einer neuen Führungsstruktur mit dem Bereichsleitungsmodell. Als Pflegedirektorin hatte Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS auch maßgeblichen Anteil an der Akademisierung der Pflegeausbildung generell und im speziellen an der Fachhochschule in Wiener Neustadt sowie an der Auszeichnung des Landesklinikums Wiener Neustadt zum ersten Lehrklinikum durch die Fachhochschule.

v.l.n.r.: Bürgermeister Klubobmann Klaus Schneeberger, Pflegedirektorin Dr.in Evelyn Fürtinger, MAS und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner.



Die Stelle der Pflegedirektorin im Landesklinikum Wiener Neustadt übernimmt im März 2018 Dipl. KH-BWin DGKP Christa Grosz, MBA, MBA, die in den nächsten zwei Jahren auch weiterhin als Pflegedirektorin im Landesklinikum Hochegg tätig sein wird.
Pflegedirektorin Christa Grosz (©Herbst)

Tatkräftige Unterstützung durch engagierte Praktikantinnen und Praktikanten
Auch im Sommer 2017 haben 35 junge Erwachsene im Landesklinikum Wiener Neustadt die Chance als Ferial- oder Berufspraktikantinnen und -praktikanten einen Einblick in die Arbeitswelt zu erlangen und den Klinikalltag aktiv mitzugestalten.

Mag. Andreas Gamlich, Kaufmännischer Direktor und DKBW Susanne Irsigler, Leiterin der Servicestelle Personal im  Landesklinikum Wiener Neustadt freuen sich über  das große Interesse der Praktikantinnen und Praktikanten: Julia Glatz, Melina Haslehner, Jana Karoly, Martin Kerschbaumer, Julia Leitgeb, Anna Leitgeb, Stefanie Reiter, Alina Schwaiger, Sebastian Pürzl, Markus Korner, Markus Haselgruber, Benjamin Rabl und Andreas Teubi.

 

Palliativkonsiliardienst lud zum Gedenken an die Verstorbenen
Seit einigen Jahren trifft sich das Team des Palliativkonsiliardienstes mit Angehörigen von verstorbenen Patientinnen und Patienten um gemeinsam einen Wortgottesdienst zu feiern. Um ein besonderes Zeichen zu setzen, wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze angezündet. Sie gilt als Symbol der Erinnerung an einen geliebten Menschen.

v.l: DGKP Karin Hafenscherr, Dr.in Barbara Lang, DGKP Ulrike Dittmer, Dr.in Barbara Urban- Jäger, DGKP Astrid Tschürtz, MSc, OÄ Dr.in Ljiljana Durovic, DSA Lydia Fink-Baumgartner.



Im Betriebskindergarten Calimero des Landesklinikums Wiener Neustadt stand eine ganze Woche unter dem Motto des Erntedankes. Die Mädchen und Burschen konnten bei verschiedenen Spielen, Bastelarbeiten – ja selbst beim Backen und Kochen ihr Geschick unter Beweis stellen. Yvonne Eipeldauer, stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Calimero mit ihren beiden Kolleginnen Nadine und Kerstin sowie den Kindern Felix, Flora,  Aeneas, Marine, Laurenz, Moritz und Kaya.


Freuten sich sehr über den Besuch des Heiligen Nikolaus: Katharina, Sophie, Gloria, Anna und die stellvertretende Leiterin der Kinderbetreuungseinrichtung Yvonne Eipeldauer.