Selbsthilfe – wichtige Partner

Ein wichtiger Baustein für die gute Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen im Landesklinikum Wiener Neustadt ist der Jour Fixe. Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS, sowie das Team des Entlassungsmanagements freuen sich regelmäßig über die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ausbildung

Die Schulen für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege aus Baden, Neunkirchen und Wiener Neustadt nehmen auch 2013 wieder als Aussteller an der Berufsinformationsmesse "Jobmania" in der Arena Nova teil. Bei dieser dreitägigen Veranstaltung haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit, sich über das vielschichtige Berufsfeld zu informieren. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschulen ziehen vor allem mit einer Multimedia-Präsentation über den Schulalltag die Aufmerksamkeit der vielen jungen Besucherinnen und Besucher auf sich.

Erste FH-Pflegestudierende

Mit Beginn des Wintersemesters 2012/13 startet an der IMC Fachhochschule Krems der neue Studiengang "Gesundheits- und Krankenpflege" mit 37 Studierenden. Ihr erstes Praktikum absolvieren zehn Praktikantinnen im Landesklinikum Wiener Neustadt.  Das Hochwasser im Sommer 2013 lässt die Schülerin Martina Schultschik initiativ werden: GemMartina Schultschik einsam mit dem Schulsprecher der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflegeschule, Christoph Achleitner, startet sie eine Spendensammelaktion. Das gesammelte Geld zahlen sie auf das Spendenkonto des Landes Niederösterreich ein.

Sicherheit

Eine landesweite Aktion der NÖ Landeskliniken-Holding gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres liefert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 2013 die neuesten Infos zum richtigen Umgang mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien. In jeder der fünf NÖ Gesundheitsregionen gibt es einen Workshop zum Thema "Sicherheit in öffentlichen Gebäuden" – für die Thermenregion im Landesklinikum Wiener Neustadt. Rund 40 Führungskräfte aller Berufsgruppen der Kliniken, die Security-Ansprechpartner und Brandschutzbeauftragten der Region nehmen an der Informationsveranstaltung teil und frischen ihr Wissen in puncto Sicherheit auf. Sicherheit hat in einem Klinikum eine zentrale Bedeutung. Im Ernstfall ist es notwendig, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die nötigen Handgriffe beherrscht und souverän handeln kann. Ein Vortrag befasst sich mit dem Thema "Sicherheit im Krankenhaus aus kriminalpolizeilicher Sicht". Die Veranstaltung steht auch im Zeichen der Vernetzung zwischen den Bundesländern. So hält Jürgen Schreiber, Security-Manager der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH (TILAK), eine Präsentation zu "Besondere Lagen im Krankenhaus". Informationen zum richtigen Evakuieren vom Brandschutzsachverständigen Franz Stöger sowie eine besonders realitätsnahe Übung, bei der in einem abgesicherten Raum des Klinikums ein Brandfall simuliert wird, bieten die Möglichkeit, die Handhabung von Evakuierungstüchern und Fluchthauben zu üben.

Die Betriebsfeuerwehr des Landesklinikums Wiener Neustadt absolviert mit drei Gruppen die Ausbildungsprüfung "Atemschutz" (APAS). Sie ist die erste Betriebsfeuerwehr der NÖ Landeskliniken, die an dieser Leistungsprüfung teilnimmt.

Betriebsfeuerwehr bei der Ausbildungsprüfung: (v.l.) Martin Brix, Hilmar Schilhabl, Markus Pechhacker, Hans-Peter Weiss, Rudolf Barnert, Andreas Gregor, Erich Kroffl, Manfred Schopf, Robert Fuchs, Markus Klawacs, Rudolf Büchsenmeister, Wolfgang Vitek, Heinz Strasser, Gerhard Holzapfel und Franz Gsettenbauer

Jubiläum

Die Abteilung für Augenheilkunde und Optometrie des Landesklinikums Wiener Neustadt gilt als eine der modernsten des Landes. Jährlich werden hier knapp 43.000 Patientinnen und Patienten betreut. 2013 feiert die Abteilung rund um Prim. Dr. Erwin Wodak bereits ihr 100-jähriges Jubiläum. Bei einem stimmungsvollen Fest im Spitalsgarten blickte man auf die lange Zeit zurück.

Abteilungsleiter Wodak resümiert: "Seit der Gründung der Abteilung hat sich viel getan, vor allem im Laufe der letzten zehn Jahre haben sich die Diagnosemöglichkeiten und Therapien massiv verändert. Beispielsweise werden heute fast alle Operationen unter Einsatz eines Mikroskops durchgeführt. Auch die Behandlung mit Laser hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch die medizinischen Innovationen ist es auch möglich geworden, dass ein Großteil der Patientinnen und Patienten tagesklinisch oder ambulant behandelt werden kann."

Stolperstein

Am Areal des Landesklinikums Wiener Neustadt, am Corvinusring 16, wurde für das NS-Opfer Alfred Wödl ein Stolperstein verlegt. Er erinnert an den 1934 geborenen Alfred Wödl, der mit seiner Mutter am Corvinusring 16 wohnte. Drei Wochen vor seiner Geburt erlitt seine Mutter, Anny Wödl, eine Rauchgasvergiftung, wodurch sie längere Zeit bewusstlos war. Alfred Wödl konnte deshalb nicht gehen und lernte nur langsam sprechen. Am 1. April 1939 wurde die Aufnahme in die Pflege- und Beschäftigungsanstalt für Kinder in Gugging verfügt. Seine Mutter, Krankenschwester im AKH, hatte zuvor bereits gegen die Euthanasie von Patientinnen und Patienten aus der Anstalt "Am Steinhof" gekämpft, war sogar im Reichsinnenministerium bei Dr. Linden in Berlin, jedoch erfolglos. Als sie erfuhr, dass auch ihr Sohn für einen Abtransport – vermutlich in die Tötungsanstalt Hartheim – vorgesehen war, fuhr sie abermals zu Dr. Linden nach Berlin. Sie erreichte nur, dass ihr Sohn in der Kinderfachabteilung "Am Spiegelgrund" in Wien mittels Medikamenten einen "sanften" Tod erleiden könnte. Am 6. Februar 1941 wurde der Sechsjährige dort aufgenommen, er starb am 22. Februar an "Lungenentzündung", der in den allermeisten Fällen genannten Todesursache. Alfred Wödl ist eines der 789 Opfer der Klinik "Am Spiegelgrund", der zweitgrößten Kinderfachabteilung des Deutschen Reiches.


Die Klinikleitung des Landesklinikums Wiener Neustadt begrüßte im Rahmen einer kleinen Feier die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Bei der 100-Jahr-Feier der Augen-abteilung: (v.l.) Prim. Dr. Erwin Wodak, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner


Alles vorbereitet für die erste Schließungsnacht der Unfallchirurgie im Landesklinikum Neunkirchen und im nun zuständigem Landesklinikum Wiener Neustadt haben: (v.l.) Prim. Dr. Gerhard Koinig, MBA (Ärztl. Direktor Neunkirchen), Ronnie Riedl (Leitstellenleiter 144 Notruf NÖ), Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA, Notarztexperte Dr. Martin Bayer von der NÖ Landeskliniken-Holding und Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek (Ärztl. Direktor Wiener Neustadt)

Internationaler Austausch
Wie bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich praktiziert, arbeiteten auch 2013 wieder zwei afrikanische Techniker von der IAEA (Internationale Atomenergie-Organisation) in der Abteilung Radioonkologie/Strahlentherapie des Landesklinikums Wiener Neustadt. Samba Thiam und Nahoud Ahmed Lembraboutt nahmen an einem Trainingsprojekt für Techniker aus Schwellenländern und Entwicklungsländern teil.


(v.l.) DI Norbert Zagler, MAS (Medizinphysiker der Radioonkologie/Strahlentherapie), Prim. Univ.-Doz. Dr. Brigitte Pakisch (damalige Leiterin der Abteilung für Radioonkologie/Strahlentherapie), Sambia Thiam, Nahoud Ahmed Lembraboutt, Ing. Gerhard Blaschke (Techniker) und Prim. Univ.-Doz. Dr. Paul Christian Hajek (Ärztl. Direktor)


Bei der Präsentation des Zukunftsprojektes: (v.l.) Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Projektleiterin Prim. Dr. Angelika Karner-Nechvile, MSc, MBA, der Präsident der NÖ Ärztekammer OA Dr. Christoph Reisner und der Medizinische Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding Dr. Robert Griessner


Bei der Eröffnung der Palliativ-Veranstaltung: (v.l.) Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA, DGKS Astrid Tschürtz, MSc, OÄ Dr. Ljiljana Durovic, Dr. Barbara Lang und Landesrat Mag. Karl Wilfing


Landesrat Mag. Karl Wilfing stellte sich bei seiner Besuchs-Tour durch die Landeskliniken auch im Landesklinikum Wiener Neustadt vor und dankte dem Team für sein Engagement.


Bei der Berufsinfomesse "Jobmania" 2013: (v.l.) Rosa Haas, Regionalmanager DI Alfred Zens, MBA, Birgit Kubin, Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger, Jennifer Zilling, Daniela Schnell, Mag. Bettina Koller, BSc, Michaela Bauer und Walter Csmarich


Jede Hilfe zählt: (v.l.) Schuldirektorin Daniela Schnell, Schulsprecher Christoph Achleitner, Schülerin Martina Schultschik und Klassen-vorstand Gabriele Zöchmann


Richten den Sicherheitstag 2013 aus: (v.l.) Pflegedirektorin Dr. Evelyn Fürtinger, MAS, Jürgen Schreiber, Security-Manager der Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH (TILAK), DPGKP Franz Stöger, Brandschutzsachverständiger, Chefinspektor Andreas Bandion vom Landeskriminalamt, Dipl. KH–BW Ingrid Schwarz, MSc, Assistentin des Regionalmanagers, und der Kaufmännische Direktor Mag. Andreas Gamlich